In meinem heutigen Impro-Blog dreht sich alles um Bewegung …. Rhythmus …. Flow …. Herzschlag …. Puls.

Für mich als Saxophonist, der dazu prädestiniert ist, die Melodie eines Songs zu spielen und oft auch darüber zu improvisieren, ist es am Wichtigsten, spielerisch mit der Melodie umgehen zu können. Noch bevor ich mir die Akkorde ansehe und versuche einige Tonleitern zu finden, mit denen ich über ein bestimmtes Stück improvisieren kann, schaue ich mir die Melodie genau an. Ich lerne sie auswendig und improvisiere zunächst nur mit den Meldietönen.

Danach beginne ich den Song oder auch nur einige Phrasen daraus, auf verschiedene Zählzeiten zu spielen. Ich lerne dadurch nicht nur den spielerischen und freien Umgang mit der Komposition, sondern höre auch, ob und wie sich die Melodie harmonisch verändert.

Natürlich musst du zunächst den Groove, den Rhythmus des Stücks begriffen haben. Du musst wissen, wo die betonten Zählzeiten liegen, wo ist die 1?

Ist das noch nicht der Fall, solltest du dir zunächst mal das Stück rhythmisch durchsingen und die Viertel dazu klatschen. Du musst den Puls auch ohne Band (sei es aus der Konserve oder live) und ohne Metronom finden und fühlen.

Danach kannst du dazu übergehen immer auf die Zählzeit 1 oder auch die betonten Zählzeiten zu klatschen oder auch mit deinem Instrument einen Ton zu spielen.

So macht das Üben mit dem Metronom auch richtig Spaß!

Mit diesen einfachen Übungen wirst du schnell merken, dass es dir viel leichter fällt, spielrisch mit der Meldoie umzugehen und auch dazu improviseren zu können. Denn du hast die rhythmische Basis, den Puls drin und hörst, wohin der harmonische Weg führt.

Und denke immer daran: in der Improvisation gibt es keine Fehler, nur andere Wege!

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Mit den folgenden Materialien lässt sich oben Erläutertes methodisch eingehend üben:

7Steps – Der Improworkshop

Groove Horns

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