5 gute Vorsätze für das neue Saxophonjahr

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(c) uta großkopf photosphaere.org

1.Aufgeben gibt’s nicht

Warum hast du angefangen Saxophon zu spielen? Du könntest nach getaner Arbeit auch auf die Couch sitzen, ’ne Tüte Chips aufmachen und Tatort schauen. Aber nein du WILLST Saxophon spielen.

Nach einer längeren Spiel- & Übpause, wie fühlen sich da die ersten Töne für dich an? (Ich sage bewusst nicht, wie klingen die ersten Töne!) Für mich fühlt sich das immer sagenhaft an: dieses Instrument in Händen zu halten, die Luft in das Sax zu blasen und zu spüren wie der Korpus unter den Fingern vibriert und sich der Raum um mich herum mit Sound füllt.

Dann habe ich trotz anfänglich gruseligen Tons richtig Lust, Saxophon zu spielen und Musik zu machen.

2. Mach’s einfach / Just do it

Denke nicht darüber nach, mache dir keinen Plan, wie du jetzt wieder einsteigen könntest, Denke nicht drüber nach, wie weit du evtl. vor der Spielpause warst. Nimm‘ einfach dein Sax in die Hand und los geht’s. Nichts ist schlimmer, als ständig darüber nachzudenken, was vor der Übpause so toll geklappt hat und jetzt nicht mehr, dass du drei Stunden am Stück spielen konntest bevor der Ansatz am Ende war und jetzt ist der ganze Spaß nach zehn Minuten vorrüber.

Bewerte nicht, ob dein Spiel jetzt gut war oder nicht, du zufrieden bist mit dir oder nicht….Just do it!

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3. Nicht nur spielen

Für mich war und ist es immer wichtig (gewesen), mich nicht ausschließlich mit dem Instrument selbst zu beschäftigen, sondern auch mit Dingen, die mein Spiel besser und entspannter werden und gelingen lassen. Das kann nun alles Mögliche sein: vom Lernen der Harmonielehre, über das Lesen über Musiker, verschiedene Stilistiken und Instrumente und natürlich ganz, ganz wichtig dem Hören von Musik. Egal ob im Live-Konzert, Konzerte auf DVD oder CD.

4. Und jetzt doch ein Plan

Wenn du nun nach ein paar Tagen wieder zumindest ein bisschen „drin“ bist, überlege, wie ein realistisches Ziel für die nächste Woche aussehen könnte, schreibe dieses Ziel auf und erarbeite, am besten mit einem Lehrer, einen Plan, wie du dieses Ziel erreichst. Gleichzeitig visierst du ein Ziel an, das du innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate verwirklichen kannst. Auch hierfür mache einen Plan! Aber nie vergesen, ob’s nun gerade mal gut läuft oder nicht: Just do it!

5. Es gibt keine Abkürzungen

Alles was du übst und lernen möchtest, erfordert Arbeit. Das größte Talent bringt dir nichts, wenn du nicht an deinem Spiel arbeitest und fokussiert ein Ziel ansteuerst. Und nein, es gibt keine Abkürzungen etwas schneller oder ohne Aufwand zu lernen. Wenn du wirklich und richtig Saxophon spielen und Musik machen möchtest, musst du es fundiert lernen. Sonst macht es irgendwann keinen Spaß mehr.

Aber genau dieses Arbeiten an einer Sache fordert heraus und wird dich Neues entdecken lassen.

Live in Toyonaka / Japan (c) 2009 www.photosphaere.org

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